Achtsamkeit @ work

Würden Sie Ihren Arbeitsalltag gerne etwas ruhiger und entspannter angehen? Haben Sie das Gefühl, Sie laufen ständig am Limit?

Als Psychologin und Achtsamkeitslehrerin habe ich vier einfache Achtsamkeitsübungen im Arbeitsalltag zusammengestellt, die Ihnen helfen können, Ihre Arbeitszeit ruhiger und achtsamer gestalten zu können, ohne für das nächste To-Do auf Ihrer ohnehin schon langen Liste zu sorgen.

Natürlich würde ein Spaziergang gut tun, ebenso wie eine Meditation in ruhiger Umgebung. Aber seien wir ehrlich: wenn Emails sich auftürmen oder die nächste Deadline wartet, werden wir nur schwerlich Zeit dafür finden.

1. Achten Sie auf Ihren Atem. Er ist sowieso da und erfordert keine Extra-Arbeit. Lassen Sie Ihren Atem natürlich und bewusst durch sich hindurch fliessen, wie ein Gebirgsbach, der sie erfrischt.

2. Nehmen Sie Ihre Körperhaltung bewusst wahr. Schauen Sie, ob Sie 5-10 % entspannter, gelöster oder wacher sitzen können. Lassen Sie insbesondere Gesicht, Schultern, Nacken weich werden.

3. Konzentrieren Sie sich beim Essen auf das Essen. Unterlassen Sie für einen Augenblick das Multitasking. Versuchen Sie zumindest beim Beginn Ihrer Mahlzeit achtsam wahrzunehmen, was Sie gleich essen werden. Wie ist der Geruch, die Textur, der Geschmack? Diese kleine Übung dauert vielleicht 30 sek, kann aber Mittagspause entscheidend verändern.

4. Nutzen Sie den Weg zum nächsten Meeting, in die Teeküche für eine kleine Gehmeditation. Nehmen Sie die Gewichtsverlagerung von einem Bein auf das andere wahr, spüren die beteiligten Muskelgruppen, die Berührung ihres Körpers mit der Erde oder der Luft. Geben Sie Ihrem Denken eine kleine Pause und kommen Sie in Spüren.

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